Schonungens Haushalt 2026: Rekordinvestitionen ohne neue Schulden
SCHONUNGEN – Der Gemeinderat hat den Haushalt für das Jahr 2026 mit großer Mehrheit verabschiedet. Mit einem Gesamtvolumen von über 36 Millionen Euro erreicht die Großgemeinde ein Niveau, das dem einer Kleinstadt entspricht. Trotz schwieriger äußerer Einflüsse wie steigender Energiepreise und Materialengpässe setzt die Gemeinde ihren ambitionierten Kurs fort.
Bürgermeister Stefan Rottmann betonte bei der Vorstellung des Zahlenwerks die beeindruckende Entwicklung der letzten Jahre. So konnten Großprojekte wie die neue Grundschule mit einem Investitionsvolumen von rund 15 Millionen Euro ohne die Aufnahme neuer Kredite finanziert werden. Auch Investitionen in den Breitbandausbau sowie Straßen- und Kanalsanierungen wurden aus laufenden Einnahmen und Rücklagen gestemmt.
Schonungen plant bereits weitere bedeutende Maßnahmen. Dazu gehören der Neubau des Bauhofs mit Forstbetrieb sowie die notwendige Sanierung der Schwimm- und Turnhalle. Dank hoher Fördersummen und strategischer Partnerschaften, wie beim Neubau des Wertstoffhofs durch den Landkreis, können viele Vorhaben realisiert werden, ohne den Haushalt übermäßig zu belasten.
Die wirtschaftlichen Daten untermauern diesen Kurs:
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Arbeitsmarkt: Mit einer Arbeitslosenquote von etwa 2,9 % im Landkreis Schweinfurt wurden zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen.
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Kaufkraft: Hier gehört Schonungen laut IHK-Wirtschaftsatlas zu den Spitzenreitern in der Region.
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Wohnraum: Durch Projekte wie den Umbau der Alten Grundschule entstehen zudem 33 neue Wohneinheiten.
Rottmann dankte dem Gemeinderat für die überparteiliche Zusammenarbeit und den Mitarbeitern der Verwaltung für ihren Einsatz. Ein besonderes Lob galt Kämmerin Milena Hammer für die Vorbereitung des Haushalts sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen in Vereinen, Kirchen und Rettungsorganisationen, die maßgeblich zur positiven Entwicklung der Großgemeinde beitragen.
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